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SAMSTAG - 18. JANUAR 2020:
 
 
"EDVARD MUNCH - gesehen von Karl Ove Knausgard"
 
Mit rund 140 selten oder noch nie in Deutschland gezeigten Werken präsentiert die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen im K20 einen "unbekannten" Edvard Munch (1863–1944). Ausgewählt hat die Gemälde, Druckgrafiken und Skulpturen Karl Ove Knausgård (*1968). Der international gefeierte Schriftsteller, Norweger wie Munch, erlangte Weltruhm mit seinem sechsbändigen autobiografischen Roman, der in über dreißig Sprachen übersetzt und vielfach preisgekrönt wurde. Sein sehr persönlicher Blick eröffnet eine frische Perspektive auf den wohl bedeutendsten Künstler der skandinavischen Avantgarde des frühen 20. Jahrhunderts und legt dar, wie aktuell Munchs Beschäftigung mit der Einbettung des Individuum in die Gesellschaft auch heute noch ist.
 
Hier der Link zur Ausstellung:
 
 
Unser Bus startet um 8:00 Uhr am Esloher Busbahnhof und wird um 8:30 Uhr in Meschede am Kreishaus eine Zustiegsmöglichkeit bieten.
 
AUSGEBUCHT !!
 
 
 
 
 
 
 
 

Sonntag, 2. Februar 2020 um 18.30 Uhr in der 
evangelischen St. Johannis Kirche, Eslohe
Martin-Luther-Str. 16, 59889 Eslohe:

 

Bildervortrag von Regina Gramse

„Tod und Trauer in der Bildwelt der abendländischen Kunst“

 

Im Unterschied zur Verdrängung des Todes in unserer Gesellschaft ist er in allen Künsten geradezu ein Leitmotiv. Dies gilt, sozusagen als Ausgleich der Tabuisierung, verstärkt für die Kunst der Gegenwart. Da die bildende Kunst gleichsam ein Bilderbuch unserer Kulturgeschichte ist und der Tod alle, zu allen Zeiten betrifft, bilden sich gerade in Bildern von Tod und Trauer kulturelle Gegebenheiten und ihre Veränderungen deutlich ab. Die ersten mittelalterlichen Bilder vom Tod drohten mit Höllenqualen, die protestantischen Bilder des Barock erinnerten mit Blumen an die Sorge um das Seelenheil und das 19. Jhd. begriff den Tod als Notwendigkeit für das Leben. Parallel verschob sich der Akzent der Bilder von Sterben und Tod hin zur Trauer. Der Vortrag geht anhand von Abbildungen aus der Kunstgeschichte diesen Themen nach.

 

Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten

 

Regina Gramse, *1951, Studium der Romanistik, Kunstgeschichte, Kulturwissenschaften und  Archäologie, arbeitet als Kunstvermittlerin in Bremen.

 

 

 

 


Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Ev. Kirchengemeinde Dorlar-Eslohe und des Kunstvereins Pro Forma e.V., Eslohe